3/17/2010

Sony DSLR-A700 P SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Bildstabilsator) inkl. Superzoomobjektiv SAL16105

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B-Ware: Ausstellungsstück, Verpackung beschädigt, leichte Kratzer auf dem Display. DSLRA 700P - Hochleistungsfähige digitale Spiegelreflexkamera Tele-Zoom-Objektivsatz (DT 16-105 mm F3,5-5,6). Hervorragende optische Qualität von Weitwinkel bis Tele. Dan
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Technical Details

- Mit hochwertigem Superzoom Objektiv SAL16105 (16-105mm)
- 12,24 Megapixel CMOS "Exmor" Sensor
- Gehäuseinterner verbesserter Bildstabilisator (SuperSteady Shot)
- Innovative und schnelle Bedienung (Schnell-Navigation & Benutzer Funktion)
- 3" (7,6cm) hochleistungs Display mit 921k Bildpunkten
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Customer Buzz
 "Sony Alpha 700 kit" 2009-11-28
By Fotofreak53
Die Ware, eine digitale Spiegelreflexkamera Sony Alpha mit Objektiv, entsprach exakt der Beschreibung und wurde sehr schnell versandt. Ich kann deshalb eine absolut posiive Empfehlung aussprechen.

Customer Buzz
 "Kamera für Individualisten - ein zufriedener Kunde" 2009-07-30
By Sven Herwig
Trotz der Überschrift zuerst die Kritik. Wirklich enttäuscht hat mich nur die fehlende Kompatibilität zu meinem teuren alten Minoltablitz. Er paßt zwar drauf, nur arbeitet die TTL-Blitzmessung nicht. Alle Bilder weiß, höchstens mal Konturen zu erkennen. Arrrgh...wieder Geld ausgeben! Aber auch wenn das unverständlich von Sony ist, schließlich haben Sie das Minoltasystem übernommen, hat mich die Kompatibilitätsliste schon moralisch darauf vorbereitet.

Etwas nervig ist auch, daß der Autofokus gern auf abseitige Details im Vordergrund (wie Zweige) scharfstellt. Entweder man geht mit "Fn" und dem Joystick über das Display oder belegt die Benutzertaste "C" mit "AF-Feld".

Weiterhin verstellen sich die linken Rädchen für Autofokus und Programmwahl etwas zu leicht, da sollte man ein Auge drauf haben. Komischerweise werden die Bilder trotzdem was.

Die angerauhte Oberfläche des Objektivansatzes zum Griff hin wirkt manchmal etwas als Nagelfeile, was unschöne weiße Spuren gibt. Hier fehlen für große Männerhände vielleicht 1-2mm.

Nichtsdestotrotz sehr ergonomisch, liegt gut in der Hand, 2 Einstellräder, Joystick, einfach belegte Tasten, individuelle Änderungsmöglichkeiten und und und. Ich hätte nur gern die AF/MF-Taste als AF-Feldwahl (siehe oben), für MF gibt es schließlich den Schalter beim Objektiv und als AF-Speicher genügt der halb gedrückte Auslöser!

Man sollte auch etwas auf den Weißabgleich achten! Ob er richtig auf Glühlampenlicht reagiert. Und meine Bilder von Bergen kommen mit der Panasonic TZ5 besser. Dort schönes konturiertes Grau gegen einen blauen/weißen Himmel,wo die Sony nur einen flauen Übergang Grau in Grau schafft. Aber manchmal bei wirklich blauem Himmel und keinem Dunst gelingt das auch der Sony. Deshalb tippe ich auf den Weißabgleich und versuche per Software was aus den RAW-Dateien zu machen (einen UV-Filter habe ich nur für 2 alte Objektive).

RAW und JPEG empfiehlt sich sowieso, macht allerdings dank Speicherhunger einen Memorystick Pro HG Duo als zweite interne Karte empfehlenswert. Man muß dann nur selber im Menü den Speicherweg wechseln. 500 Biker sind jedenfalls nicht drin, auch wenn es die Serienbildfunktion schafft, geht einem der Platz aus. Blamabel blamabel. Dann doch lieber zurückstecken und auf RAW verzichten. Bei so anspruchslosen Motiven reichen die Bearbeitungsspielräume von JPEGs. Tip: Mit der Belichtungszeit arbeiten - knackig scharf oder verwischte Speichen - und auf den Hintergrund achten - scharf/unscharf/passend!

Die Sucheranzeigen geraten bei Brillenträgern leicht aus dem Blickfeld. Das kann aber auch an dem auftragenden Displayschutz liegen.

Dumme Idee auch, die Kamera als bierseeliger Festgast einzusetzen. 2/3 aller JPEGs unbrauchbar, weil der Weißabgleich unbemerkt fehlinterpretierte (sah halt "warm" aus, nur geblitzte Bilder OK), und ein Kollege eine Belichtungskorrektur einstellte, die, wie ich jetzt weiß, nur im Automatikmodus durch Ausschalten gelöscht wird. Alle anderen Modi behalten Einstellungen bei. Dies trägt zwar zur Individualisierung bei, aber man muß immer genau checken was denn nun eingestellt ist. Nur Bearbeitung der RAWs rettete mein Image. Was für ein Aufwand! Dann dafür doch lieber die Kompakte! Dazu noch: der eingebaute Blitz ist nur eine Nothilfe (besser ein schlechtes als gar kein Bild, und mangelnde Reichweite)! Er sollte nur zur Steuerung eines externen Blitzes verwendet werden.



Diese Einstellmöglichkeiten!!!! Wertige Oberfläche. Hält auch einen leichten (!) Nieselregen aus, was ich schon ausprobieren mußte. Ergonomisch ohne Ende. Das Display ist ein Traum. Bilder wirken hier grundsätzlich besser als überall sonst (Farben/Schärfe).Irgendwann muß ich mir mal die Arbeit machen, die Kette Kamera-PC-Drucker zu kalibrieren, damit ich meine Ausdrucke genauso genießen kann. Mit 13-facher Vergrößerung lassen sich entfernte Schilder noch lesen, über HDMI am LCD-TV (nicht Full HD) ist die gleiche Schrift bei 5,3-fach schon Matsch. Kratzfester als der zugekaufte Schutz scheint das Display auch zu sein, aber eben nicht wechselbar falls es doch mal dazu kommt. Live-View und Klapp-Display habe ich noch nicht vermißt, wozu sonst eine Spiegelreflex kaufen?!



Das SAL16105 bremst die Kamera nicht aus. Auch wenn mir etwas mehr Tele fehlt, erspart man sich so die bei heutigen Superzooms übliche Sperrtaste, die verhindert, daß sich das Zoom selbständig auszieht. Meine vorhandenen (und auch mitgeschleppten) alten Analogteles habe ich trotzdem nicht angesetzt. Erstens holt man doch nur den Dunst ran und zweitens kommt der Verwacklungsschutz auch an seine Grenzen. Da helfen nur Stativ und/oder teure 2,8-Tele.

Optisch und mechanisch top.



Zuletzt für Neueinsteiger: Das Zubehör machts. Planen Sie ruhig schon mal das doppelte des Bodypreises ein, nach oben offen!

Customer Buzz
 "einfach nur gut" 2009-07-08
By Jochen
Ich habe die alpha 700 jetzt drei wochen und kann nur eins sagen,die kamera ist absolut spitze.



Großes lob an sony.



ein paar bilder die ich damit geschossen hab,sind oben zu sehen.







Customer Buzz
 "verdammt gut" 2008-08-17
By negativtoo (Hamburg)
vorweg. Ich betrachte mich als technisch interessierten und erfahrenen Amateur und nutze die Sony Alpha 700 DSLR jetzt seit ca 6 Wochen, mit ca 2000 Fotos (die meisten in Serien um Einstellungen zu testen). Bisher benutzte ich eine Sony DSC-828 und eine Nikon D-60, welche aber unfallbedingt ihren Dienst quitierten. Es war also Zeit in zeitgemäße Hardware zu investieren, mit dem Vorzug meine bisherige Treue zu Nikon aufgrrud vorhandener Optiken ignorieren zu können...





Haptik und Handling

Die A-700 ist mit ihrem wuchtigen Magnesiumlegierungsgehäuse nicht eben ein Leichtgewicht (ca 900 Gramm ohne Optik ) , liegt aber sowohl angenehm in der Hand, sowohl mit weniger grossen Händen (mein Problem) wie auch mit übergroßen Händen (Größe 11). Das gehäuse ist anden entscheidenden Stellen gumiert und dadurch sehr griffig. Es wirkt überqaus rpbust, und obwohl ich es nicht absichtlich fallen lassen würde, habe ich die Hoffnung, daß es einen solchen Sturz in der regel übersteht - im Gegensatz zu meiner Nikon, welche einen Sturz aus Kopfhöhe trotz hochwertiger Schutztasche mit einem "Totalschaden" sowohl der optiken wie auch des gehäuses quitierte.....

Alle wesentlichen Bedienungselemente (Fokusmodus-Wählschalter, AF-MF Selektor; Wählräder für Auswahl im halbautomatischen Modus, Auslöser, WB-Schalter) liegen bequem in Daumenreichweite so daß mit etwas Übung/Eingewöhnung sich Kamerasucher und Auge nicht trennen müssen um wesentliche Einstellungen vorzunehmen. Hierbei fällt aber auch eines der wenigen Mankos auf, welches man der A-700 in Sachen Bedienung ankreiden muss - der Auslöser ist haptisch nicht klar abgesetzt (Nikon verwendet einen metallischen Auslöseknopf der sich klar vom umliegenden Gehäuse unterscheidet und blind zu finden ist. Der Auslöser der Sony ist nur durch seine Form zu ertasten, was schon mal eine oder zwei Sekunden dauern kann ), und der Hauptschalter der A-700 ist auch nicht wie bei Nikon und der DCS-828 sehr sinnvoll direkt am Auslöser, sondern weitab an der linken oberen Gehäuseecke plaziert.

Ein kleiner Haken, je nach Nutzung mehr oder minder störend. erstaunlicherweise ist es fast der einzige....



Ansonsten ist das Bedienungskonzept durch den eingebauten Joystick intuitiv und mit nur geringer Verschachtelung in Untermenues zu handhaben und erscheint logisch. Da ich vorher schon Sony Kameras genutzt habe lag für mich natürlich eine gewisse Vertrautheit vor - mag sein, daß es jemanden der von einer Canon oder Pentax wechselt kleinere Probleme präsentiert.



Die Schalter, der Joystick und die Wählräder machen einen soliden Eindruck, mit klar definiertem Druckpunkt und fühlbarem Einrasten. Absolut vorbildlich ! Ein versehentliches Verstellen wird dadurch quasi unmöglich.

Auch die Verarbeitung von Klappen, Adaptern und Schutzverkleidungen ist solide und wirkt "wertig". Natürlich kann man nach einigen Wochen noch wenig über die Haltbarkeit sagen, es wäre aber eine große Überraschung. Ein winziger Schönheitsfehler hierbei - mit blauem Aufdruck markierte Schalter sind bei dämmerigem Licht eher schwer abzulesen.



Auf Live-View kann ich überraschend gut verzichten, es ist/war für mich bisher eigentlich auch nur bei "Überkopfaufnahmen" von Interesse, und die waren so eigentlich nur mit DSC-828 möglich. Dafür vermittelt das Display mit seiner extrem hohen Auflösung (knapp 1 Megapixel, vergleiche das Datenblatt der Sony oben ) einen ausgezeichneten und realen Eindruck vom fotografierten Motiv, Farbverteilung, Lichtverhältnissen und eventuellen Schärfeproblemen, was eine Menge Stress bei der Nachbearbeitung schon im Vorfeld beseitigt. Warum bei anderen Kameras für mehrere hundert Euros Anschaffungspreis ausgerechnet an diesem Detail gespart wird ist mir schleierhaft - bei der A700 sieht man sofort, wie das Bild ausgefallen ist.... und ob man gegebenenfalls den "Schuss" wiederholen muss/sollte.



Die A700 verfügt über zwei Verankerungspunkte für einen Kameragurt, wobei der mitgelieferte Werbeträger von Sony zwar lieb gemeint, aber wenig praktisch brauchbar erscheint. Persönlich kaufe ich eine Kamera aber nicht wegen des mitgelieferten Gurtes.





Praktischer Umgang :

Die A700 wird im wesentlichen über das große Display an der Rückseite bedient, auf welchem das klar gegliederte und gut kontrastierte (bei grellem und direktem Umgebungslicht sehr nützlich ) Menue angezeigt wird. Eine Vorauswahl wird durch die umliegenden Funktionstasten getroffen, was eine fast ausschließlich dreilagige Menuestruktur ermöglich - soll heissen, man ist nach spätestens zwei Klicks bei dem gewünschten Parameter.

Einstellen/regeln lässt sich dann quasi jedes Element des Bildaufbaus von Belichtungszeit, Iso-Zahl, über Blende und AF-reaktionsgeschwindigkeit und -Messpunkten bis hin zu Farbaufteilung, - dynamik und -betonung der einzelnen Kanäle des CMOS-Sensors. Ein Paradies für Tüftler welche hier sich tage- und wochenlang einarbeiten wollen - um dann erstaunliche Effekte zu erzielen.

Wer es weniger kompliziert mag/will kann sich mit den voreingestellten Aufnahmeprogrammen zufrieden geben, man kann aber halt auch bis zu drei eigenständige individuelle Belichtungskonzepte erstellen und abspeichern, die dann spezifisch ausgewählt werden können.

Individuell belegt werden kann auch die "C" Taste am Display, wie auch beide Stellräder womit sich etwaige Unzufriedenheiten über Menuevorgaben beheben lassen sollten. Vorbildlich !



Insgesamt kann man resuemieren, daß die A700 ebenso vollautomatisch und "unproblematisch" bedienen lässt aber dem User die Freiheit lässt nahezu alle hilfreichen Automatikfunktionen nach Wunsch und Gewohnheiten zu wegzulassen. Wobei ich mich frage ob reine "Knipser" diese Kamera überhaupt kaufen... Andererseits, es ist ganz beruhigend, dass man sie mal kurz der Großtante in die Hand drücken kann, damit auch die alte Dame schnell ein Foto macht - ohne sie großartig einweisen zu müssen.



Der eingebaute Bildstabilisierungsmodus der A700 ist ein nützlicher Luxus egal ob man ihn "braucht" oder nicht, ähnlich wie ABS oder ESP beim Auto - der Könner kommt gut ohne zurecht, es ist jedoch beruhigend es lautlos werkelnd in der Hinterhand zu haben. Zumindest spart man sich die komplexen Mechanismen in den wesentlich weniger robusten Optiken zu plazieren, wo sie nebenbei bedeutend störanfälliger sind.



Insgesamt hinterlässt die A700 in diesem Bereich einen hervorragenden Eindruck und schlägt sowohl die in die Jahre gekommene Nikon D-80, wie auch die Canon E450 und die hauseigenen Schwestern A300 und A350 um Längen, sowohl in Sachen Komfort wie auch Optionen.





Ausstattung :

Neben der direkt für die Fotografie benötigten Technik wartet die A700 noch mit einem ganzen Satz nützlicher Gimmicks auf - einem HDMI Sockel, Video-Out, Verbindung für Fernauslösung und externen Blitz, Standard-Blitz Adapter (für Sony-System Blitze), die Möglichkeit für zwei Speicherkarten gleichzeitig (CF und Memory Stick Duo) - was bedeutet daß die A700 bei entsprechender Bestückung problemlos knapp 1400 Fotos abspeichern kann. Genügend Akkuladung natürlich vorausgesetzt, aber dank des "fehlenden" Liveviews (eine der stromfressensten Optionen moderner DSLRs ) kommt die A 700 auf zwischen 600 - 700 Schüsse bevor der Akku gewechelt werden muss, auch das eine weit überdurchschnittliche Leistung (meine Nikon D-60 gab im allgemeinen schon nach 350+ Fotos mit leerem Akku auf )

Ein persönlicher Vorteil dieser zwei Speicherkarten ist, daß man seine Photos sofort "sortieren" kann, was für den semi-professionellen Einsatz sehr nützlich ist (private Schnappschüsse auf den MS, dienstliches auf die CF... oder wie auch immer^^ ). Auch hier get mein dank an Sony diesen konzeptionellen Vorteil der DSC-828 beibehalten zu haben. Der geringfügig höhere Preis von CF und MS Medien gegenüber den populären SD-Karten fällt bei 900+ Euro Anschaffungspreis der Kamera wohl weniger in's Gewicht, oder ?



Zum Lieferumfang der A700 gehört auch eine Fernbedienung für die A700 beinhaltete (bspw.für Aufnahmen mit Stativ oder Studiobetrieb, wie auch den Vorführbetrieb ). Nicht jeder Amateur braucht so etwas, aber man spart sich halt einige Kosten und Mühen falls man sie npormalerweise nutzt... oder es einfach einmal ausprobieren möchte. Ein kleiner bonus



Auch in der Ausstattung lässt die A700 keine relevanten Punkte offen oder unzureichend gelöst.



Optik und Sensor :

Eines der klassischen Probleme von Digitalkameras, die zeitversetzte Auslöseverzögerung, ist bei der A700 nicht mehr von Relevanz - praktisch löst der Spiegel zeitgliech mit dem Drücken des Auslösers aus, auch schnelle Serien (ich habe bisher noch nicht über 12er Serien hinaus ausgetestet, welche die A700 anstandslos bewältigt ) sind problemlos möglich (das geschwindigkeitstechnische Nadelöhr ist hier eher die Qualität des Speichermediums - die Investition in hochwertige Medien lohnt sich immer ). Durch das recht hohe Eigengewicht mit dr daraus resultierenden Lagestabilität und das gut hörbare, aber dafür kaum fühlbare Auslösen von Spiegel und Verschluß ist ein Verwackeln oder Verreißen schon bautechnisches extrem unwahrscheinlich, die Bildstabilsierungsautomatik des Gehäuses tut ein übriges.



Bei der Anschaffung der A700 stellt sich je nach Ausstattungslage von vorherigen Kameras die Frage ob und falls ja mit welcher Optik die Kamera gekauft werden soll. Das 16-105 Millimeter Brennweite SAL16105 von Sony (mit dem bei DSLRs funktionalen brennweitenbereich von 24- 162mm ) Sony SAL-16105 16-105mm Standardzoom ist bestimmt nicht die billigste Optik die man für die A700 erwerben kann..... aber gerade durch das Paketangebot lassen sich 100 - 150 Euro gegenüber dem Einzelverkaufspreis der Optik sparen. Durch die Sony "Cashback" Aktion (die zumindest bis Ende September 2008 noch läuft) sind es weitere 50 Euro Ersparniss..... für den 250 - 300 Euro höheren Mehranschaffungspreis erhält man dann eine erstklassig verarbeitet, solide , vergleichsweise streulichtarme und schnell arbeitende Zoomoptik die für den Tagesbetrieb hervorragend geeignet ist und günstigere Universaloptiken von etwa Sigma und Tamron problemlos in die Schranken verweist.



Meiner Meinung nach eine klare Kaufempfehlung - falls einem, wie in meinem Fall, eine solche wertige Optik fehlt. Qualitative Upgrades für diesen Brennweitenbereich kosten dann schon schnell mal 800 Euro und mehr - eine Investition die sich für normale Amateure kaum noch rechnet. Wer hingegen die A700 mit dem 18-70mm Standardobektiv kauft, stattet effektiv einen Porsche 911 mit Billigreifen die bis 160km/h begrenzt sind aus - bestimmt für einen Lacher gut, aber nicht sehr sinnvoll. Also entweder das SAL16105 oder nur den "nackten" A700 Korpus kaufen.



Nun zum zentralen Bauteil - der 4-Kanal CMOS Bildsensor der A700 war für mich ( ehrlicherweise ) der primäre Entscheidungsgrund für den Kauf, auch wenn er "nur " 12 megapixel Auflösung hat. Die 14 Megapixel der A300 wären schon eine feine Sache und scheinen reizvoll, sie nützen nur nichts, wenn man sie mit irritierendem Bildrauschen, Fragmenten und verfälschten Farben erkauft. Zumal ich von der Sony DSC 828 und der Nikon D-60 auch nur ca. 8 megapixel gewohnt war, welche auch sehr hochwertig Ergebnisse zuließen. Megapixel sind halt nicht die einzige Meßlatte in diesem Marktsegment.

Die Farbauflösung der A700 ist hingegen - gerade aufgrund der "nur" 12 Megapixel maximaler Auflösung - erstklassig und wird zudem noch durch die diversen Vorjustierungsmöglichkeiten in diesem Bereich unterstützt, ebenso von den Abspeicherungsalgorithmen sowohl für das tägliche JPEG wie auch die hochwertigeren Formate.

Das garantiert eine Leistungsumfang im Bereich Farbtreue und -abgleich, welcher - IMHO - von keiner anderen Kamera unterhalb der professionellen DX-3 von Nikon erreicht wird (die auch glatt das doppelte kostet ). Vor allem Grün- und Rottöne, traditionell die Knackpunkte der digitalen Farbauflösung wirken in Intensität und Schattierung "echt" und haben den volle dynamischen Umfang und Sättigungsgrad, auch bei gleichzeitiger Darstellung. Die verwendete baulich aufwendigere 4-Kanal Technik ist hier den konventionellen 3-Kanal Sensoren der Konkurrenz deutlich überlegen, insbesondere wenn man die zusätzlichen Justierungsoptionen der A700 ausnutzt.



Auch Streulicht und Farbverfälschungen, sowie "strukturelles Rauschen durch hohe ISO-Einstellungen werden von der A700 im Regelfall erfolgreich verhindert und helfen zu einem erstklassigen Ergebnis ohne große Nachbearbeitung zu gelangen, obwohl hierbei die Nikon D-80 jenseits von1600 ISO noch einen Tick in der Leistung überlegen ist.... Nur, wer fotografiert ernstlich andauernd jenseits von 1600 ISO ?

Ich persönlich zumindest nicht, und die NikonD-80 ist bauartbedingt dafür sowohl in der Farbtreue wie auch der Bildauflösung (10 Megapixel) unterlegen. Letztendlich ist das ein Meinungsstreit auf hohem Niveau um die letzten Nuancen im Extrembereich... sei's drum.



Die ISO-Bereiche jenseits von 1600 ISO sind meiner Meinung nach sowieso eher ein Feld für B/W Fotografien oder halt Aufnahmen unter extremsten, anderweitig nicht zu bewältigenden Bedingungen.... Es ist bestimmt faszinierend, daß so etwas technisch machbar ist, nur..... ich bin kein Privatdetektiv oder Tierbeobachter der unbemerkt in tiefster Nacht Schnappschüsse machen will, und sehe als Amateur keinen Grund, dafür 1000 Euro Aufpreis zu einer DX-3 zu zahlen.



Ein letztes Wort der Kritik soll dem ausklappbaren Blitz gelten - um ehrlich zu sein, der Einbau eines solchen Extras in einer Kamera dieser Preisklasse verwundert schon sehr, denn was mit solch einem ausklappbaren Hilfsmittel erreicht werden soll ist mir im Hinblick auf die Bildqualität schleierhaft. Sowohl ist er jenseits von 3m Entfernung völlig unbrauchbar, wie auch andererseits langsam im aufladeverhalten, stromfrssend und führt dennoch nur zu mittelmäßigen "Schnappschüssen" mit extremer Beleuchtung der zentralen Bildachse

Porträts und Fotos im Innenraum lassen sich mit einer gutem lichtstarken Optik und dem hohen nutzbaren 1600er ISO-Bereich ebensogut, wenn nicht sogar besser, ganz ohne den stromfressenden Einbaublitz bewältigen, welcher nebenbei als einziges Bauteil der A700 nicht wirklich strukturell überzeugt.



Im Bereich Optik und Sensorik ist die A700 in der ersten Reihe der DSLRs des nicht professionellen Bereichs, und für mich das ausgewogenste Konzept in der Frage Farbe vs Rauschen vs. Lichtstärke





Overall

Die Sony A700 DSLR überzeugt (mich) in quasi jedem Punkt der für mich bei einer DSLR zählt - Verarbeitung, Bildsensor, überzeugendes Bedienungskonzept, Haptik und Ausdauer. Kleinere Störquellen (wie der deplazierte Hauptschalter) finden sich halt bei jeder Kamera, aber im Gegensatz zur Nikon D-80 und zur Canon E450 hat die A700 keine echten Schwachpunkte, jedoch eine Menge unerwarteter Stärken. Das Fehlen von Live-View (was einige Freunde bemäkeln) ist für mich völlig 99% der Zeit unerheblich, von meiner Warte aus ist es eher ein modischer Trend als ein sinnvolles Feature.



Da die A700 die Minolta Optiken auch älterer Baureihen unproblematisch nutzt - mein gebraucht erworbenes 500mm Spiegelteleskop-Zoom ist flotte 18 Jahre alt und arbeitet nichtsdestotrotz problemlos - (im Gegensatz zu aktuellen Nikons und Canons, welche spezifisch angepasste AF Optiken mit eingebauter Bildstabilisierung erfordern, allesamt neueren Datums und entsprechend teuer ) steht auch ein reiches Sortiment an hochwertigen Objektiven zur Verfügung, ggf. auch aus zweiter Hand.



Stellt sich nur die Frage ob man die leichte Mehrinvestition in die A700 gegenüber ihren direkten Konkurrenten scheut (und mit der momentanen CASHBACK Aktion von Sony und dem daraus resultierenden Rabatt ist dies eh akademisch ), und bereit ist sich mit den vielfältigen Optionen der A700 auseinanderzusetzen oder nicht ( Und niemand kauft sich diese Kamera zum schnellen, denkfreien Knipsen, oder ?) ?



Falls man beides mit "ja" beantwortet" ----> A700 kaufen und geniessen




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Sony DSLR-A700 K SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Bildstabilsator) inkl. Standardobjektiv SAL18-70

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Digital-Kamera, Spiegelreflex, Wechselobjektiv-Anschluss, 12,2 Megapixel Auflösung, 3,8-fach optischer Zoom, 3 Zoll LCD-Monitor, optischer Bildstabilisator, HDMI-Anschluss (Breite #mm)=141.70 (Höhe #mm)=104.80 (Tiefe #mm)=79.70
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Technical Details

- 12,2 Megapixel CMOS "Exmor" Sensor
- Gehäuseinterner verbesserter Bildstabilisator (SuperSteady Shot)
- Innovative und schnelle Bedienung (Schnell-Navigation & Benutzer Funktion)
- 3" (7,6cm) hochleistungs Display mit 921k Pixel
- Serienbilder bis zu 5 Bilder pro Sekunde
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Customer Buzz
 "Ein würdiger Nachfolger für die Minolta 7D" 2008-01-26
By Reiner Ulrich (Schweiz)
Die einschlägige Presse hat ja schon allerhand über diese Kamera geschrieben, hier nur meine eigenen Erfahrungen als "Umsteiger" von der Minolta 5D/7D:



Geschwindigkeit:



An dieser Kamera ist einfach alles um Welten schneller als mit einer 5D/7D - Auslösung, Blättern in den Bildern, Zoomen, Serienbilder, Speichern auf der Karte. Man erschrickt geradezu, wie schnell das Sucherbild nach einer Auslösung wieder da ist. Der Autofokus startet wahlweise schon, wenn man das Auge vor den Sucher hält und nicht erst bei Antippen des Auslösers.



Abmessungen:



Die Kamera ist ebenso griffig wie eine 7D, aber natürlich auch so gross und etwa so schwer. Statt des Hochformatgriffes kann man auch eine der China-Handschlaufen am Stativgewinde anschrauben, so kann man die Kamera auch sicher halten, ohne den Traggurt zu montieren.



Display



Die Displayauflösung mit 1 Megapixel ist wahrlich sensationell, Bildbeurteilung (Schärfe) ist damit ebenso gut wie am PC möglich, nur eben direkt an der Kamera. Sogar die Auflösung/Schärfe verschiedener Objektive lässt sich damit direkt beurteilen (es kann ja wie gewohnt in der Zoom-Funktion zwischen den Bildern geblättert werden). Ich empfehle, das wunderschöne Display mit der leider nur separaten lieferbaren Hartplastikabdeckung zu schützen - die nimmt nicht allzuviel Helligkeit oder Kontrast weg.



Kein zweites Display auf der Oberseite - zum Glück



Weiterhin auf ein zweites Display auf der Kameraoberseite zu verzichten war der absolut richtige Entscheid von Sony: Da alle Einstellungen auf dem rückseitgen Display per Joystick angefahren und geändert werden können, ist die Bedienung ein Kinderspiel, das Menü wird kaum mehr benötigt und das Handbuch auch nicht. Für Amateurfotografen genau richtig. Die vier neuen Tasten da, wo andere Hersteller ein zweites Display haben, scheinen einem erst als Notlösung - bis man bemerkt, dass diese Tasten bequem mit dem Daumen erreichbar sind, während man die Kamera am Auge hat, das Sucherdisplay schaltet um und man kann z.B. mit dem vorderen Rad die ISO einstellen, ohne die Kamera vom Auge zu nehmen - äusserst gelungen! Überflüssig ist nur die +- Taste, man wird eh eines der Räder standardmässig auf Belichtungskorrektur programmieren



Bildrauschen



Das Bildrauschen scheint auf dem guten Niveau der 7D zu sein, obwohl die Pixel nur noch halb so gross sein können. Bei RAW ist ISO 1600 ebenso brauchbar wie an der 7D, also kein Vergleich mit der in dieser Hinsicht grässlichen Alpha 100. Bei JPG greift die interne Rauschunterdrückung für meinen Geschmack einen Zacken zu heftig zu und es kann bei hohen ISO ein aquarell-ähnlicher Eindruck entstehen, wie man das von Kompatkkameras kennt, dafür sind die JPG-Bilder direkt aus der Kamera verwendbar. Also wie immer besser in RAW fotografieren und am Cömpi mit entsprechenden Tools nachbearbeiten - angesichts der hohen Verarbeitungsgeschwindigkeit der Kamera kein Nachteil. RAW und compressed RAW kann jetzt auch direkt in der Kamera gezoomed werden, ohne dass man gross einen Unterschied zu JPG bemerkt oder zusätzlich ein JPG aufzeichnen müsste.



Auflösung



Der Sprung von 6 auf 12 MPix ist in Theorie ja "nur" die 1.4-fache Pixelzahl an einer Kante, aber bei Bildausschnitten scheint mir die Pixelreserve subjektiv doch grösser zu sein, als dieser Wert vermuten lässt. Das wird wohl an der zusätzlich verbesserten internen Aufbereitung bzw. der besseren Sensortechnik liegen.



Bildstabilisator



Der Bildstabilisator scheint wie gemäss Werbung tatsächlich noch besser zu sein als in der 7D und kann mich nach wie vor begeistern, man bringt z.B. mit dem 500er Spiegeltele freihändig scharfe Bilder bei 1/8 Sekunde (!) zustande.



Info-Lithium



Die Prozentgenaue Kapazitätsanzeige mag man rasch nicht mehr missen - kein raten mehr, ob einem die Kamera nun gleich abstellt und dabei vielleicht sogar noch Daten auf der Karte beschädigt.



Mindestens ISO 200



Das Handbuch sagt nicht viel darüber, aber der Sensor ist auf ISO 200 ausgelegt und macht dort bessere Bilder als bei ISO 100. Die altbekannte Auto-ISO-Funktion schlägt daher immer einen Wert zwischen mindestens ISO 200 und einer jetzt wählbaren Obergrenze vor.



Verbesserungswünsche



Eine Verbesserung würde ich mir bisher lediglich bei der Einstellung der Blitzbelichtungskorrektur wünschen - bei der 7D gings direkt über ein Einstellrad, bei der Alpha 700 muss doch relativ umständlich mit dem Joystick die betreffende Funktion angefahren werden. Immerhin ist man bei erneuter Betätigung des Joystick wieder auf der gleichen Einstellfunktion und somit der Blitzkorrektur, was die Sache erträglich macht oer man legt die Funktion auf die frei programmierbare Custom-Taste. Die eher nutzlose +- Taste (weil man dafür ein Einstellrad nimmt) als Blitzkorrektur verwendbar, das wäre aber fast sinnvoller. Auch beim Joystick wäre es schön, wählen zu können, ob ein Druck das zentrale AF-Feld oder das Menü aktiviert.



Alles in allem ist die Alpha 700 eine äusserst gelungene Kamera und konsequente Weiterentwicklung der Minolta-Linie - meine 7D ist jedenfalls gleich auf eBay gewandert...

Customer Buzz
 "Spitzen-Spiegelreflexkamera von Sony !!!" 2008-01-21
By O. Engels
Nach ca. 1000 Fotos und einigen Wochen der Spiegelreflex-Fotografie bin ich sehr zufrieden mit der Alpha700. Hier meine Eindrücke:





Look and Feel:



Sie liegt satt und griffig in der Hand, ist genau richtig dimensioniert, und der Griff ist so geformt, dass auch der kleine Finger nicht überflüssig oder im Weg ist.

Es ist genug Platz für den Daumen vorhanden und durch die zusätzliche Ausformung der oberen rechten Ecke ergibt das ein sehr sicheres Griff-Gefühl.

Die Bedienknöpfe und Schalter sind sehr gut erreichbar und haben einen guten Druckpunkt.

Der 3-Zoll Bildschirm ist fantastisch klar, hell und unglaublich detailiert, so dass man das Foto nach der Aufnahme wirklich sehr gut beurteilen kann, was Belichtung,Schärfe und Bildausschnitt angeht.

Die Kamera fühlt sich sehr solide an, nichts rappelt oder klappert, das kann man aber auch für über 1300 Euro erwarten.

Der eingebaute Blitz muss von Hand hochgestellt werden.





Bedienung und Einstellungen:



Mit der FN-Taste erscheint ein Einstellungsbildschirm, in dem man mit dem direkt neben dem Daumen liegenden Bedien-Stick sehr schnell und komfortabel alle Aufnahmeeinstellungen vornehmen kann.

So z.B. ISO, Weißabgleich, Bildauflösung, Komprimierungsstufe bei Jpeg, RAW-Modus, Belichtungkorrektur -3 bis +3 EV, Blitzkorrektur -3 bis +3 EV, Wahl des Autofokus-Punktes, Dynamik-Range (erweiterte Dynamik-Anhebung, um bei sehr kontrastreichen Motiven mehr Durchzeichnung in Schatten-Patien zu erhalten), und Zugriff auf die so genannten Kreativprogramme, wie z.B.:

1.Standard, 2.Vivid (Lebhaft=etwas kräftigere Farben und gesteigerter Kontrast), 3.Neutral, 4.AdobeRGB, 5.Portrait, 6.Landscape, 7.B+W (Schwarz-Weiß).

Zu diesen, ich nenne sie mal Farb-Programme, lassen sich jeweils Kontrast-, Farbsättigungs- und Schärfeeinstellungen speichern.

Die letzten drei Programme (5.-7.) lassen sich auch ändern auf Sepia, Night, Autumn, Sunset, Light, Deep und Clear, auch jeweils mit separaten Einstellmöglichkeiten wie oben beschrieben.

Da sollte für jeden und jede Situation etwas dabei sein. Ich habe allerdings nach den ersten Testtagen den ganz großen Teil meiner Fotos im Standard-Programm erstellt, ohne an Kontrast, Schärfe usw. zu drehen. Diese Einstellung ergibt einen hervorragenden Gesamtbildeindruck.



Die zwischen der FN-Taste und dem Stick befindliche C-Taste (Custom) kann im Menü mit einer Wunsch-Funktion belegt werden, dass heißt: Direktzugriff auf eine der folgenden Einstellungen: DynamikbereichOptimierung, Kreativmodus, Bildauflösung (Größe), Qualität (Komprimierung Jpeg), AF-Feld, Blitzmodus, Speicherkartenwahl, AF-Speicher, AF-MF-Steuerung usw.



Wo andere DSLR`s oben einen zweiten, Schwarz-Weiß-LCD-Bildschirm haben, hat die Alpha700 ihre separaten Knöpfe zur direkten Einstellung von ISO, Weißabgleich, Bildfolge (z.B. Einzelbild, Serienbilder, Selbstauslöser, Belichtungsreihen für Belichtung/Weißabgleich/DynamikOptimierung,

und Fernbedienung) und Belichtungskorrektur.

Bei Anwahl der Fernbedienung lassen sich nicht nur Fotos zur Anzeige am Fernseher (übrigens mittels HDMI-Ausgang) steuern, sie dient auch als Fernauslöser. Klappt in der Praxis prima und ist auch von hinter der Kamera auszulösen, obwohl der Empfänger auf der Front ist.



Die beiden Einstellräder vorne und hinten lassen sich auch nach eigenen Wünschen belegen zur Belichtungskorrektur und Belichtungs-Shift-Funktion(gleichzeitiges Verschieben der Blende und Zeit, ohne die Belichtung selbst zu verändern, für z.B. kürzere Zeit bei schnellen Motiven, oder Anpassen der Schärfentiefe z.B. durch das Verschieben zu einem größeren Blendenwert (kleinerer Öffnung).



Auf der Oberseite links neben dem Blitz ist das Haupt-Einstellrad für die Belichtungsprogramme: Programmautomatik, Zeitautomatik, Blendenautomatik, Manuell, Portrait, Landschaft, Makro, Sport, Nacht, sowie der "grüne Knipsautomatik-Modus". Mit dem Programm MR lassen sich drei verschiedene FN-Tastenbelegungen abspeichern und aufrufen.



Bei diesen sehr detailierten Einstellmöglichkeiten, die diese Kamera bietet, braucht man schon Wochen, eher Monate, um sich an alles zu wagen und vor allem, diese dann auch im richtigen Moment zu nutzen. Davon bin ich ehrlich gesagt noch weit weg.





Allgemeiner Betrieb:



Der Autofokus arbeitet mit dem Kit DT 18-70 sehr schnell und präziese, mit Aktivierung des Eye-Start-AF ist dieser schon fertig, bevor ich das Auge komplett am Sucher habe. Diese Funktion lässt sich auch abschalten. Das ist auch gut so, denn mit einem nicht so schnellen Objektiv wie dem Tamron 18-250mm DI nerven die doch relativ langen Fokusfahrten dann sehr, so dass man damit lieber erst den Bildausschnitt und Fokuspunkt wählt und dann fokussiert. Abgesehen von anderen technischen Problemen mit diesem Objektiv war der langsame AF der Grund für die Rückgabe des Tamron.



Eine Auslöseverzögerung nach dem Fokussieren ist praktisch nicht vorhanden, und die Kamera löst mit einem satten Klack des Spiegels aus.

Mit einer CF Extreme lll 4GB von SanDisk habe ich testweise eine Bildfolge von 35 Fotos mit 12MP und Qualität Fine ausgelöst, und das in ca. 7 Sekunden.

Da ich kein Sportfotograf bin, ist mir das aber nicht so wichtig. Aber beeindruckend ist es schon.





Der eingebaute Bildstabilisator (Sensor-Shift-System) arbeitet wirklich zuverlässig bei Verschlusszeiten, die man sonst nicht mehr "aus der Hand" ruhig halten könnte. Belichtungen ab 1/4 sec. gelingen relativ häufig, natürlich aber auch nicht jedesmal und bei jeder Zoomeinstellung im Telebereich. Aber bei sich nicht bewegenden Motiven ist es eine gute Alternative zu hohen ISO-Einstellungen (oder in Kombination mit diesen) bei schlechten Lichtverhältnissen.



Das Rauschverhalten der Sony ist sehr gut. Es kann bei Auto-ISO ein Bereich mit mindest (ab 200) und maximal (1600) vorgegeben werden. Manuell kann man die ISO-Zahl zwischen ISO 100 und ISO 6400 frei wählen.

Die Automatik kann man bedenkenlos bis ISO 800 einstellen. Es ist dabei kaum Rauschen festzustellen. Ab ISO 1600 wird das Rauschen sichtbarer, man kann die Fotos aber ohne nachzuarbeiten gut verwenden, wenn man nicht gerade vor hat, ein Poster von 100 cm x 150 cm zu entwickeln. Ab ISO 3200 wird das Rauschen deutlicher sichbar und ein Paar sehr feine Details werden beeinträchtigt. Wie auch ISO 6400 ist ISO 3200 eigentlich nur mit einer Begründung einsetzbar: Besser ein rauschiges, etwas detailarmes Foto noch gemacht, als den Moment nicht mehr einzufangen und kein Foto davon zu haben.



Die Bildqualität der Alpha700 hat mich ehrlich total begeistert, es ist aber keine Kamera für den "grünen Automatik-Knips-Modus". Das ist aber wahrscheinlich bei keiner DSLR der Fall, dafür bieten diese halt dieses Ausmaß an manuellen und halbautomatischen Einstellungen, um nach und nach zu immer besseren Resultaten zu kommen. Man muss schon mal vor dem Auslösen über die eine oder andere Einstellung nachdenken, aber das macht für mich persönlich auch den Reiz des Fotografierens aus.

Wer das nicht möchte, sollte sich doch eher im Lager der Kompaktkameras umsehen.



Den nicht vorhandenen Live-View vermisse ich absolut nicht (hatte vorher eine Canon S3IS mit dieser Funktion), aber: Wie wichtig einem dieses ist, muss jeder für sich entscheiden.



Dagegen wäre ein zweiter Monitor auf der Oberseite schon etwas Schönes, da diese auch kaum Strom verbrauchen beim täglichen Einsatz.



Die Alpha700 hat zwei Karteneinschübe, 1 x Compactflash und 1 x Memorystick Pro Duo, die separat ausgewählt werden können wenn beide Karten im Gehäuse sind. Wenn nur eine Karte steckt wählt die Kamera diese automatisch.





Fazit:



Die Alpha700 ist eine wirklich toll verarbeitete digitale Spiegelreflexkamera mit sehr vielen Einstellmöglichkeiten, sehr gutem Handling, solidem Auftritt, durchdacht strukturierten Menus und richtig guter Bildqualität. Wenn man dann noch ein Objektiv der Spitzenklasse (leider entsprechend teuer) dazu nimmt, ist die Bildqualität aber sicherlich noch steigerbar. Der vielleicht etwas begrenzende Faktor ist hier höchstens das Kit-Objektiv DT 18-70 (dieses wird in Online-Shops ab 79 Euro gehandelt).



Fakt ist: Ich bin total begeistert und kann über den fehlenden Live-View nur schmunzeln, und über den fehlenden zweiten LCD-Monitor locker hinweg sehen. Volle Kaufempfehlung für Leute, die sich selbst als ambitionierter Amateur (wie ich mich) oder darüber hinaus einstufen würden.












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3/15/2010

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3/14/2010

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