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B-Ware: Ausstellungsstück, Verpackung beschädigt, leichte Kratzer auf dem Display. DSLRA 700P - Hochleistungsfähige digitale Spiegelreflexkamera Tele-Zoom-Objektivsatz (DT 16-105 mm F3,5-5,6). Hervorragende optische Qualität von Weitwinkel bis Tele. Dan
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Technical Details
- Mit hochwertigem Superzoom Objektiv SAL16105 (16-105mm)- 12,24 Megapixel CMOS "Exmor" Sensor
- Gehäuseinterner verbesserter Bildstabilisator (SuperSteady Shot)
- Innovative und schnelle Bedienung (Schnell-Navigation & Benutzer Funktion)
- 3" (7,6cm) hochleistungs Display mit 921k Bildpunkten
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By Fotofreak53
Die Ware, eine digitale Spiegelreflexkamera Sony Alpha mit Objektiv, entsprach exakt der Beschreibung und wurde sehr schnell versandt. Ich kann deshalb eine absolut posiive Empfehlung aussprechen.
By Sven Herwig
Trotz der Überschrift zuerst die Kritik. Wirklich enttäuscht hat mich nur die fehlende Kompatibilität zu meinem teuren alten Minoltablitz. Er paßt zwar drauf, nur arbeitet die TTL-Blitzmessung nicht. Alle Bilder weiß, höchstens mal Konturen zu erkennen. Arrrgh...wieder Geld ausgeben! Aber auch wenn das unverständlich von Sony ist, schließlich haben Sie das Minoltasystem übernommen, hat mich die Kompatibilitätsliste schon moralisch darauf vorbereitet.
Etwas nervig ist auch, daß der Autofokus gern auf abseitige Details im Vordergrund (wie Zweige) scharfstellt. Entweder man geht mit "Fn" und dem Joystick über das Display oder belegt die Benutzertaste "C" mit "AF-Feld".
Weiterhin verstellen sich die linken Rädchen für Autofokus und Programmwahl etwas zu leicht, da sollte man ein Auge drauf haben. Komischerweise werden die Bilder trotzdem was.
Die angerauhte Oberfläche des Objektivansatzes zum Griff hin wirkt manchmal etwas als Nagelfeile, was unschöne weiße Spuren gibt. Hier fehlen für große Männerhände vielleicht 1-2mm.
Nichtsdestotrotz sehr ergonomisch, liegt gut in der Hand, 2 Einstellräder, Joystick, einfach belegte Tasten, individuelle Änderungsmöglichkeiten und und und. Ich hätte nur gern die AF/MF-Taste als AF-Feldwahl (siehe oben), für MF gibt es schließlich den Schalter beim Objektiv und als AF-Speicher genügt der halb gedrückte Auslöser!
Man sollte auch etwas auf den Weißabgleich achten! Ob er richtig auf Glühlampenlicht reagiert. Und meine Bilder von Bergen kommen mit der Panasonic TZ5 besser. Dort schönes konturiertes Grau gegen einen blauen/weißen Himmel,wo die Sony nur einen flauen Übergang Grau in Grau schafft. Aber manchmal bei wirklich blauem Himmel und keinem Dunst gelingt das auch der Sony. Deshalb tippe ich auf den Weißabgleich und versuche per Software was aus den RAW-Dateien zu machen (einen UV-Filter habe ich nur für 2 alte Objektive).
RAW und JPEG empfiehlt sich sowieso, macht allerdings dank Speicherhunger einen Memorystick Pro HG Duo als zweite interne Karte empfehlenswert. Man muß dann nur selber im Menü den Speicherweg wechseln. 500 Biker sind jedenfalls nicht drin, auch wenn es die Serienbildfunktion schafft, geht einem der Platz aus. Blamabel blamabel. Dann doch lieber zurückstecken und auf RAW verzichten. Bei so anspruchslosen Motiven reichen die Bearbeitungsspielräume von JPEGs. Tip: Mit der Belichtungszeit arbeiten - knackig scharf oder verwischte Speichen - und auf den Hintergrund achten - scharf/unscharf/passend!
Die Sucheranzeigen geraten bei Brillenträgern leicht aus dem Blickfeld. Das kann aber auch an dem auftragenden Displayschutz liegen.
Dumme Idee auch, die Kamera als bierseeliger Festgast einzusetzen. 2/3 aller JPEGs unbrauchbar, weil der Weißabgleich unbemerkt fehlinterpretierte (sah halt "warm" aus, nur geblitzte Bilder OK), und ein Kollege eine Belichtungskorrektur einstellte, die, wie ich jetzt weiß, nur im Automatikmodus durch Ausschalten gelöscht wird. Alle anderen Modi behalten Einstellungen bei. Dies trägt zwar zur Individualisierung bei, aber man muß immer genau checken was denn nun eingestellt ist. Nur Bearbeitung der RAWs rettete mein Image. Was für ein Aufwand! Dann dafür doch lieber die Kompakte! Dazu noch: der eingebaute Blitz ist nur eine Nothilfe (besser ein schlechtes als gar kein Bild, und mangelnde Reichweite)! Er sollte nur zur Steuerung eines externen Blitzes verwendet werden.
Diese Einstellmöglichkeiten!!!! Wertige Oberfläche. Hält auch einen leichten (!) Nieselregen aus, was ich schon ausprobieren mußte. Ergonomisch ohne Ende. Das Display ist ein Traum. Bilder wirken hier grundsätzlich besser als überall sonst (Farben/Schärfe).Irgendwann muß ich mir mal die Arbeit machen, die Kette Kamera-PC-Drucker zu kalibrieren, damit ich meine Ausdrucke genauso genießen kann. Mit 13-facher Vergrößerung lassen sich entfernte Schilder noch lesen, über HDMI am LCD-TV (nicht Full HD) ist die gleiche Schrift bei 5,3-fach schon Matsch. Kratzfester als der zugekaufte Schutz scheint das Display auch zu sein, aber eben nicht wechselbar falls es doch mal dazu kommt. Live-View und Klapp-Display habe ich noch nicht vermißt, wozu sonst eine Spiegelreflex kaufen?!
Das SAL16105 bremst die Kamera nicht aus. Auch wenn mir etwas mehr Tele fehlt, erspart man sich so die bei heutigen Superzooms übliche Sperrtaste, die verhindert, daß sich das Zoom selbständig auszieht. Meine vorhandenen (und auch mitgeschleppten) alten Analogteles habe ich trotzdem nicht angesetzt. Erstens holt man doch nur den Dunst ran und zweitens kommt der Verwacklungsschutz auch an seine Grenzen. Da helfen nur Stativ und/oder teure 2,8-Tele.
Optisch und mechanisch top.
Zuletzt für Neueinsteiger: Das Zubehör machts. Planen Sie ruhig schon mal das doppelte des Bodypreises ein, nach oben offen!
By Jochen
Ich habe die alpha 700 jetzt drei wochen und kann nur eins sagen,die kamera ist absolut spitze.
Großes lob an sony.
ein paar bilder die ich damit geschossen hab,sind oben zu sehen.
By negativtoo (Hamburg)
vorweg. Ich betrachte mich als technisch interessierten und erfahrenen Amateur und nutze die Sony Alpha 700 DSLR jetzt seit ca 6 Wochen, mit ca 2000 Fotos (die meisten in Serien um Einstellungen zu testen). Bisher benutzte ich eine Sony DSC-828 und eine Nikon D-60, welche aber unfallbedingt ihren Dienst quitierten. Es war also Zeit in zeitgemäße Hardware zu investieren, mit dem Vorzug meine bisherige Treue zu Nikon aufgrrud vorhandener Optiken ignorieren zu können...
Haptik und Handling
Die A-700 ist mit ihrem wuchtigen Magnesiumlegierungsgehäuse nicht eben ein Leichtgewicht (ca 900 Gramm ohne Optik ) , liegt aber sowohl angenehm in der Hand, sowohl mit weniger grossen Händen (mein Problem) wie auch mit übergroßen Händen (Größe 11). Das gehäuse ist anden entscheidenden Stellen gumiert und dadurch sehr griffig. Es wirkt überqaus rpbust, und obwohl ich es nicht absichtlich fallen lassen würde, habe ich die Hoffnung, daß es einen solchen Sturz in der regel übersteht - im Gegensatz zu meiner Nikon, welche einen Sturz aus Kopfhöhe trotz hochwertiger Schutztasche mit einem "Totalschaden" sowohl der optiken wie auch des gehäuses quitierte.....
Alle wesentlichen Bedienungselemente (Fokusmodus-Wählschalter, AF-MF Selektor; Wählräder für Auswahl im halbautomatischen Modus, Auslöser, WB-Schalter) liegen bequem in Daumenreichweite so daß mit etwas Übung/Eingewöhnung sich Kamerasucher und Auge nicht trennen müssen um wesentliche Einstellungen vorzunehmen. Hierbei fällt aber auch eines der wenigen Mankos auf, welches man der A-700 in Sachen Bedienung ankreiden muss - der Auslöser ist haptisch nicht klar abgesetzt (Nikon verwendet einen metallischen Auslöseknopf der sich klar vom umliegenden Gehäuse unterscheidet und blind zu finden ist. Der Auslöser der Sony ist nur durch seine Form zu ertasten, was schon mal eine oder zwei Sekunden dauern kann ), und der Hauptschalter der A-700 ist auch nicht wie bei Nikon und der DCS-828 sehr sinnvoll direkt am Auslöser, sondern weitab an der linken oberen Gehäuseecke plaziert.
Ein kleiner Haken, je nach Nutzung mehr oder minder störend. erstaunlicherweise ist es fast der einzige....
Ansonsten ist das Bedienungskonzept durch den eingebauten Joystick intuitiv und mit nur geringer Verschachtelung in Untermenues zu handhaben und erscheint logisch. Da ich vorher schon Sony Kameras genutzt habe lag für mich natürlich eine gewisse Vertrautheit vor - mag sein, daß es jemanden der von einer Canon oder Pentax wechselt kleinere Probleme präsentiert.
Die Schalter, der Joystick und die Wählräder machen einen soliden Eindruck, mit klar definiertem Druckpunkt und fühlbarem Einrasten. Absolut vorbildlich ! Ein versehentliches Verstellen wird dadurch quasi unmöglich.
Auch die Verarbeitung von Klappen, Adaptern und Schutzverkleidungen ist solide und wirkt "wertig". Natürlich kann man nach einigen Wochen noch wenig über die Haltbarkeit sagen, es wäre aber eine große Überraschung. Ein winziger Schönheitsfehler hierbei - mit blauem Aufdruck markierte Schalter sind bei dämmerigem Licht eher schwer abzulesen.
Auf Live-View kann ich überraschend gut verzichten, es ist/war für mich bisher eigentlich auch nur bei "Überkopfaufnahmen" von Interesse, und die waren so eigentlich nur mit DSC-828 möglich. Dafür vermittelt das Display mit seiner extrem hohen Auflösung (knapp 1 Megapixel, vergleiche das Datenblatt der Sony oben ) einen ausgezeichneten und realen Eindruck vom fotografierten Motiv, Farbverteilung, Lichtverhältnissen und eventuellen Schärfeproblemen, was eine Menge Stress bei der Nachbearbeitung schon im Vorfeld beseitigt. Warum bei anderen Kameras für mehrere hundert Euros Anschaffungspreis ausgerechnet an diesem Detail gespart wird ist mir schleierhaft - bei der A700 sieht man sofort, wie das Bild ausgefallen ist.... und ob man gegebenenfalls den "Schuss" wiederholen muss/sollte.
Die A700 verfügt über zwei Verankerungspunkte für einen Kameragurt, wobei der mitgelieferte Werbeträger von Sony zwar lieb gemeint, aber wenig praktisch brauchbar erscheint. Persönlich kaufe ich eine Kamera aber nicht wegen des mitgelieferten Gurtes.
Praktischer Umgang :
Die A700 wird im wesentlichen über das große Display an der Rückseite bedient, auf welchem das klar gegliederte und gut kontrastierte (bei grellem und direktem Umgebungslicht sehr nützlich ) Menue angezeigt wird. Eine Vorauswahl wird durch die umliegenden Funktionstasten getroffen, was eine fast ausschließlich dreilagige Menuestruktur ermöglich - soll heissen, man ist nach spätestens zwei Klicks bei dem gewünschten Parameter.
Einstellen/regeln lässt sich dann quasi jedes Element des Bildaufbaus von Belichtungszeit, Iso-Zahl, über Blende und AF-reaktionsgeschwindigkeit und -Messpunkten bis hin zu Farbaufteilung, - dynamik und -betonung der einzelnen Kanäle des CMOS-Sensors. Ein Paradies für Tüftler welche hier sich tage- und wochenlang einarbeiten wollen - um dann erstaunliche Effekte zu erzielen.
Wer es weniger kompliziert mag/will kann sich mit den voreingestellten Aufnahmeprogrammen zufrieden geben, man kann aber halt auch bis zu drei eigenständige individuelle Belichtungskonzepte erstellen und abspeichern, die dann spezifisch ausgewählt werden können.
Individuell belegt werden kann auch die "C" Taste am Display, wie auch beide Stellräder womit sich etwaige Unzufriedenheiten über Menuevorgaben beheben lassen sollten. Vorbildlich !
Insgesamt kann man resuemieren, daß die A700 ebenso vollautomatisch und "unproblematisch" bedienen lässt aber dem User die Freiheit lässt nahezu alle hilfreichen Automatikfunktionen nach Wunsch und Gewohnheiten zu wegzulassen. Wobei ich mich frage ob reine "Knipser" diese Kamera überhaupt kaufen... Andererseits, es ist ganz beruhigend, dass man sie mal kurz der Großtante in die Hand drücken kann, damit auch die alte Dame schnell ein Foto macht - ohne sie großartig einweisen zu müssen.
Der eingebaute Bildstabilisierungsmodus der A700 ist ein nützlicher Luxus egal ob man ihn "braucht" oder nicht, ähnlich wie ABS oder ESP beim Auto - der Könner kommt gut ohne zurecht, es ist jedoch beruhigend es lautlos werkelnd in der Hinterhand zu haben. Zumindest spart man sich die komplexen Mechanismen in den wesentlich weniger robusten Optiken zu plazieren, wo sie nebenbei bedeutend störanfälliger sind.
Insgesamt hinterlässt die A700 in diesem Bereich einen hervorragenden Eindruck und schlägt sowohl die in die Jahre gekommene Nikon D-80, wie auch die Canon E450 und die hauseigenen Schwestern A300 und A350 um Längen, sowohl in Sachen Komfort wie auch Optionen.
Ausstattung :
Neben der direkt für die Fotografie benötigten Technik wartet die A700 noch mit einem ganzen Satz nützlicher Gimmicks auf - einem HDMI Sockel, Video-Out, Verbindung für Fernauslösung und externen Blitz, Standard-Blitz Adapter (für Sony-System Blitze), die Möglichkeit für zwei Speicherkarten gleichzeitig (CF und Memory Stick Duo) - was bedeutet daß die A700 bei entsprechender Bestückung problemlos knapp 1400 Fotos abspeichern kann. Genügend Akkuladung natürlich vorausgesetzt, aber dank des "fehlenden" Liveviews (eine der stromfressensten Optionen moderner DSLRs ) kommt die A 700 auf zwischen 600 - 700 Schüsse bevor der Akku gewechelt werden muss, auch das eine weit überdurchschnittliche Leistung (meine Nikon D-60 gab im allgemeinen schon nach 350+ Fotos mit leerem Akku auf )
Ein persönlicher Vorteil dieser zwei Speicherkarten ist, daß man seine Photos sofort "sortieren" kann, was für den semi-professionellen Einsatz sehr nützlich ist (private Schnappschüsse auf den MS, dienstliches auf die CF... oder wie auch immer^^ ). Auch hier get mein dank an Sony diesen konzeptionellen Vorteil der DSC-828 beibehalten zu haben. Der geringfügig höhere Preis von CF und MS Medien gegenüber den populären SD-Karten fällt bei 900+ Euro Anschaffungspreis der Kamera wohl weniger in's Gewicht, oder ?
Zum Lieferumfang der A700 gehört auch eine Fernbedienung für die A700 beinhaltete (bspw.für Aufnahmen mit Stativ oder Studiobetrieb, wie auch den Vorführbetrieb ). Nicht jeder Amateur braucht so etwas, aber man spart sich halt einige Kosten und Mühen falls man sie npormalerweise nutzt... oder es einfach einmal ausprobieren möchte. Ein kleiner bonus
Auch in der Ausstattung lässt die A700 keine relevanten Punkte offen oder unzureichend gelöst.
Optik und Sensor :
Eines der klassischen Probleme von Digitalkameras, die zeitversetzte Auslöseverzögerung, ist bei der A700 nicht mehr von Relevanz - praktisch löst der Spiegel zeitgliech mit dem Drücken des Auslösers aus, auch schnelle Serien (ich habe bisher noch nicht über 12er Serien hinaus ausgetestet, welche die A700 anstandslos bewältigt ) sind problemlos möglich (das geschwindigkeitstechnische Nadelöhr ist hier eher die Qualität des Speichermediums - die Investition in hochwertige Medien lohnt sich immer ). Durch das recht hohe Eigengewicht mit dr daraus resultierenden Lagestabilität und das gut hörbare, aber dafür kaum fühlbare Auslösen von Spiegel und Verschluß ist ein Verwackeln oder Verreißen schon bautechnisches extrem unwahrscheinlich, die Bildstabilsierungsautomatik des Gehäuses tut ein übriges.
Bei der Anschaffung der A700 stellt sich je nach Ausstattungslage von vorherigen Kameras die Frage ob und falls ja mit welcher Optik die Kamera gekauft werden soll. Das 16-105 Millimeter Brennweite SAL16105 von Sony (mit dem bei DSLRs funktionalen brennweitenbereich von 24- 162mm ) Sony SAL-16105 16-105mm Standardzoom ist bestimmt nicht die billigste Optik die man für die A700 erwerben kann..... aber gerade durch das Paketangebot lassen sich 100 - 150 Euro gegenüber dem Einzelverkaufspreis der Optik sparen. Durch die Sony "Cashback" Aktion (die zumindest bis Ende September 2008 noch läuft) sind es weitere 50 Euro Ersparniss..... für den 250 - 300 Euro höheren Mehranschaffungspreis erhält man dann eine erstklassig verarbeitet, solide , vergleichsweise streulichtarme und schnell arbeitende Zoomoptik die für den Tagesbetrieb hervorragend geeignet ist und günstigere Universaloptiken von etwa Sigma und Tamron problemlos in die Schranken verweist.
Meiner Meinung nach eine klare Kaufempfehlung - falls einem, wie in meinem Fall, eine solche wertige Optik fehlt. Qualitative Upgrades für diesen Brennweitenbereich kosten dann schon schnell mal 800 Euro und mehr - eine Investition die sich für normale Amateure kaum noch rechnet. Wer hingegen die A700 mit dem 18-70mm Standardobektiv kauft, stattet effektiv einen Porsche 911 mit Billigreifen die bis 160km/h begrenzt sind aus - bestimmt für einen Lacher gut, aber nicht sehr sinnvoll. Also entweder das SAL16105 oder nur den "nackten" A700 Korpus kaufen.
Nun zum zentralen Bauteil - der 4-Kanal CMOS Bildsensor der A700 war für mich ( ehrlicherweise ) der primäre Entscheidungsgrund für den Kauf, auch wenn er "nur " 12 megapixel Auflösung hat. Die 14 Megapixel der A300 wären schon eine feine Sache und scheinen reizvoll, sie nützen nur nichts, wenn man sie mit irritierendem Bildrauschen, Fragmenten und verfälschten Farben erkauft. Zumal ich von der Sony DSC 828 und der Nikon D-60 auch nur ca. 8 megapixel gewohnt war, welche auch sehr hochwertig Ergebnisse zuließen. Megapixel sind halt nicht die einzige Meßlatte in diesem Marktsegment.
Die Farbauflösung der A700 ist hingegen - gerade aufgrund der "nur" 12 Megapixel maximaler Auflösung - erstklassig und wird zudem noch durch die diversen Vorjustierungsmöglichkeiten in diesem Bereich unterstützt, ebenso von den Abspeicherungsalgorithmen sowohl für das tägliche JPEG wie auch die hochwertigeren Formate.
Das garantiert eine Leistungsumfang im Bereich Farbtreue und -abgleich, welcher - IMHO - von keiner anderen Kamera unterhalb der professionellen DX-3 von Nikon erreicht wird (die auch glatt das doppelte kostet ). Vor allem Grün- und Rottöne, traditionell die Knackpunkte der digitalen Farbauflösung wirken in Intensität und Schattierung "echt" und haben den volle dynamischen Umfang und Sättigungsgrad, auch bei gleichzeitiger Darstellung. Die verwendete baulich aufwendigere 4-Kanal Technik ist hier den konventionellen 3-Kanal Sensoren der Konkurrenz deutlich überlegen, insbesondere wenn man die zusätzlichen Justierungsoptionen der A700 ausnutzt.
Auch Streulicht und Farbverfälschungen, sowie "strukturelles Rauschen durch hohe ISO-Einstellungen werden von der A700 im Regelfall erfolgreich verhindert und helfen zu einem erstklassigen Ergebnis ohne große Nachbearbeitung zu gelangen, obwohl hierbei die Nikon D-80 jenseits von1600 ISO noch einen Tick in der Leistung überlegen ist.... Nur, wer fotografiert ernstlich andauernd jenseits von 1600 ISO ?
Ich persönlich zumindest nicht, und die NikonD-80 ist bauartbedingt dafür sowohl in der Farbtreue wie auch der Bildauflösung (10 Megapixel) unterlegen. Letztendlich ist das ein Meinungsstreit auf hohem Niveau um die letzten Nuancen im Extrembereich... sei's drum.
Die ISO-Bereiche jenseits von 1600 ISO sind meiner Meinung nach sowieso eher ein Feld für B/W Fotografien oder halt Aufnahmen unter extremsten, anderweitig nicht zu bewältigenden Bedingungen.... Es ist bestimmt faszinierend, daß so etwas technisch machbar ist, nur..... ich bin kein Privatdetektiv oder Tierbeobachter der unbemerkt in tiefster Nacht Schnappschüsse machen will, und sehe als Amateur keinen Grund, dafür 1000 Euro Aufpreis zu einer DX-3 zu zahlen.
Ein letztes Wort der Kritik soll dem ausklappbaren Blitz gelten - um ehrlich zu sein, der Einbau eines solchen Extras in einer Kamera dieser Preisklasse verwundert schon sehr, denn was mit solch einem ausklappbaren Hilfsmittel erreicht werden soll ist mir im Hinblick auf die Bildqualität schleierhaft. Sowohl ist er jenseits von 3m Entfernung völlig unbrauchbar, wie auch andererseits langsam im aufladeverhalten, stromfrssend und führt dennoch nur zu mittelmäßigen "Schnappschüssen" mit extremer Beleuchtung der zentralen Bildachse
Porträts und Fotos im Innenraum lassen sich mit einer gutem lichtstarken Optik und dem hohen nutzbaren 1600er ISO-Bereich ebensogut, wenn nicht sogar besser, ganz ohne den stromfressenden Einbaublitz bewältigen, welcher nebenbei als einziges Bauteil der A700 nicht wirklich strukturell überzeugt.
Im Bereich Optik und Sensorik ist die A700 in der ersten Reihe der DSLRs des nicht professionellen Bereichs, und für mich das ausgewogenste Konzept in der Frage Farbe vs Rauschen vs. Lichtstärke
Overall
Die Sony A700 DSLR überzeugt (mich) in quasi jedem Punkt der für mich bei einer DSLR zählt - Verarbeitung, Bildsensor, überzeugendes Bedienungskonzept, Haptik und Ausdauer. Kleinere Störquellen (wie der deplazierte Hauptschalter) finden sich halt bei jeder Kamera, aber im Gegensatz zur Nikon D-80 und zur Canon E450 hat die A700 keine echten Schwachpunkte, jedoch eine Menge unerwarteter Stärken. Das Fehlen von Live-View (was einige Freunde bemäkeln) ist für mich völlig 99% der Zeit unerheblich, von meiner Warte aus ist es eher ein modischer Trend als ein sinnvolles Feature.
Da die A700 die Minolta Optiken auch älterer Baureihen unproblematisch nutzt - mein gebraucht erworbenes 500mm Spiegelteleskop-Zoom ist flotte 18 Jahre alt und arbeitet nichtsdestotrotz problemlos - (im Gegensatz zu aktuellen Nikons und Canons, welche spezifisch angepasste AF Optiken mit eingebauter Bildstabilisierung erfordern, allesamt neueren Datums und entsprechend teuer ) steht auch ein reiches Sortiment an hochwertigen Objektiven zur Verfügung, ggf. auch aus zweiter Hand.
Stellt sich nur die Frage ob man die leichte Mehrinvestition in die A700 gegenüber ihren direkten Konkurrenten scheut (und mit der momentanen CASHBACK Aktion von Sony und dem daraus resultierenden Rabatt ist dies eh akademisch ), und bereit ist sich mit den vielfältigen Optionen der A700 auseinanderzusetzen oder nicht ( Und niemand kauft sich diese Kamera zum schnellen, denkfreien Knipsen, oder ?) ?
Falls man beides mit "ja" beantwortet" ----> A700 kaufen und geniessen
Buy Sony DSLR-A700 P SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Bildstabilsator) inkl. Superzoomobjektiv SAL16105 Now



